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Weltweites Start-up-Programm: Circula und MotionTag gewinnen Visa’s Everywhere Initiative D/A/CH

21/09/2018

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Frankfurt/Wien, 21. September 2018 –Visa (NYSE:V) hat die beiden Berliner Unternehmen Circula und MotionTag als Gewinner des Start-up-Programms Visa’s Everywhere Initiative ausgezeichnet, das zum ersten Mal mit Fokus auf die deutschsprachigen Märkte ausgerichtet wurde. Die siegreichen Start-ups erhalten für ihre erfolgreichen Pitches in zwei verschiedenen Kategorien Preisgelder in Gesamthöhe von 50.000 Euro. Die Gewinner haben die Chance, Teil eines Förderprogramms zu werden, bei dem Visa sie dabei unterstützt, neue Lösungen zu pilotieren. Zudem können sie Zugang zu Mentoren aus Visa Führungsteams und zu Technologien bekommen, darunter die Visa APIs.

Die Initiative ist Teil des „Fintech-Fast-Track“-Programms von Visa. Dieses vereinfacht und beschleunigt den Zugang europäischer Fintechs zum weltweiten Netzwerk von Visa, damit sie ihr Geschäft ausbauen und neue Kundenerlebnisse schaffen können. Visa hat ein europäisches Investitionsprogramm über 100 Millionen US-Dollar ins Leben gerufen. Damit investiert Visa stärker in Start-ups, um das wachsende Fintech-Ökosystem in Europa zu unterstützen.

Zehn Start-ups aus fünf verschiedenen Ländern haben sich unter mehr als 250 Einreichungen durchgesetzt und für das Finale im Frankfurter TechQuartier qualifiziert. Die Einreichungen für beide Kategorien mussten explizit auf die Märkte des deutschsprachigen Raumes (D/A/CH-Region) ausgerichtet sein. Mit je 25.000 Euro Preisgeld wurden folgende Start-ups ausgezeichnet:

Circula (Berlin) – Daily Customer Experience in Payments Challenge: Circula hat Deutschlands erste mobile und GoBD-konforme Spesenmanagement-App für KMUs entwickelt. Im vorgestellten Use-Case möchte Circula gemeinsam mit Visa eine benutzerfreundliche, papier- und bargeldlose Lösung für die Reisekostenabrechnung entwickeln, die Visa seinen Kunden und Partner zur Verfügung stellen kann.

MotionTag (Berlin) – Future Ecosystem for Payments Challenge: MotionTag bietet eine Smartphone-basierte Ticketing-Technologie für Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel. Im vorgestellten Use-Case würden Fahrgäste mit nur einem Klick ein Ticket erhalten und mit Visa genau für den Abschnitt bezahlen, den sie fahren.

Beide Gewinner wurden von einer vierköpfigen Jury bestimmt. Darüber hinaus konnten alle anwesenden Gäste für das Start-up abstimmen, dessen Pitch-Präsentation sie am überzeugendsten fanden. Der Publikumspreis ging ebenfalls an MotionTag.

„Wir wollen neue Wege gehen, um innovatives Bezahlen zu ermöglichen. Deshalb arbeitet Visa weltweit und natürlich auch in den deutschsprachigen Ländern mit der Start-up- und Fintech-Community zusammen. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger Circula und MotionTag. Die Gewinner haben beeindruckende Anwendungsfälle präsentiert, mit denen die Kundenzufriedenheit beim Bezahlen im Alltag verbessert und neue Umfelder für das digitale Bezahlen erschlossen werden können. Wir freuen uns darauf, mit diesen spannenden Unternehmen zusammenzuarbeiten und ihnen dabei zu helfen, ihre Ideen weiter auszuarbeiten und auf die nächste Stufe zu heben“, sagt Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe bei Visa.

Das weltweite Start-up-Programm von Visa wurde 2015 zum ersten Mal in den USA gestartet. Insgesamt haben seitdem mehr als 3,950 Start-ups aus Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika teilgenommen, die zusammen mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln erhalten haben. 215 Finalisten und 65 Gewinner wurden bisher gekürt. Weitere Information über Visa’s Everywhere Initiative D/A/CH finden Sie hier sowie untenstehend eine Liste aller Finalisten in beiden Kategorien.

Die weiteren Finalisten im Überblick

Challenge 1 – Daily Customer Experience in Payments: Wie können digitale Technologien die Kundenzufriedenheit beim Bezahlen im Alltag in den deutschsprachigen Märkten verbessern?

  • Grover (Berlin) ermöglicht es Verbrauchern, Unterhaltungselektronik über ein einfaches Abonnementmodell zu mieten. Das Unternehmen gehört zu den Finanzierungspionieren der Kreislaufwirtschaft, das die Kopplung von Produktnutzung und -kauf durchbricht.
  • Zuper (München) ist ein datengesteuerter Finanzcoach, der die Art und Weise verändert, wie Menschen über ihr Geld denken. So wie eine Fitness-App Nutzer unterstützt, körperlich fitter zu werden, hilft die mobile Verbraucher-App Zuper ihnen dabei, finanziell fitter zu werden.
  • ClaimAir (Tschechien) ist ein “Law-as-a-Service”-Unternehmen, das Fluggästen mit einer End-to-End-Lösung dabei hilft, gesetzliche Ansprüche gegenüber Luftfahrtgesellschaften durchzusetzen – egal, ob der Flug an sich oder das Gepäck betroffen ist.
  • Bankify (Finnland) hilft jungen Nutzern mit seinen Apps dabei, ihre finanzielle Lebensqualität zu verbessern. Gleichzeitig bietet Bankify Geschäftspartnern internationale Wachstumschancen.

Challenge 2 – Future Ecosystem for Payments: Wie können künftige Technologien durch Verknüpfung zum digitalen Bezahlen in Zukunft neue Anwendungsfelder für Verbraucher in den D/A/CH-Märkten schaffen?

  • RoomAR (Berlin) liefert ein inspirierendes und nützliches Shopping-Ökosystem, das Nutzern Anreize beim Einkaufen bietet. Bei RoomAR kommen KI und Augmented Reality zum Einsatz, so dass Verbrauchern relevante Inhalte angezeigt werden, durch die Händler deutlich höhere Konversionsraten erzielen können.
  • Parkbob (Österreich) organisiert die Parkplatz-bezogenen Daten dieser Welt und wandelt sie in nutzbare Informationen um, die bessere Mobilitätsentscheidungen möglich machen. So entsteht u. a. eine detaillierte Übersicht zu Vorschriften und Einschränkungen, mit der die Parksituation einer Stadt bestimmt werden kann.
  • IDEE (München) ist ein Softwareunternehmen, das auf einer Umgebung aus Public-Key-Kryptographie und Blockchain-Technologien basiert und u. a. Passwörter überflüssig macht. Es bietet Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen die Möglichkeit, seine Kunden zu authentifizieren oder vertrauliche Kundenidentitäten in ihren Gesamtsystemen zu schaffen – DSGVO-konform.
  • Quickwy (Israel) entwickelt ein batterieloses Miniatur-Tag für Produkte im IoT, das von jedem Smartphone gelesen werden kann. So können Produkte von der Herstellung über das Ladenregal bis zum Schrank des Käufers gescannt werden – für Potenziale von der Selbstzahlungskasse bis zum smarten Kleiderschrank.

Hinweis an die Redaktion

Das beigefügte Bildmaterial können Sie für redaktionelle Zwecke unter Angabe der Quelle „Visa“ frei verwenden. Auf Nachfrage stellen wir Ihnen gern weiteres und hochauflösendes Bildmaterial zur Verfügung. Bildinfo: Stephan Leppler, Mitbegründer und CEO von MotionTag (links, Gewinner Future Ecosystem for Payments Challenge und Publikumspreis), Nikolai Skatchkov, Mitbegründer und CEO von Circula (rechts, Gewinner Daily Customer Experience in Payments Challenge). Aufgenommen beim Finale von Visa’s Everywhere Initiative D/A/CH am 19. September im Frankfurter TechQuartier.

Über Visa’s Everywhere Initiative

Visa's Everywhere Initiative ist ein weltweites Innovationsprogramm, das Start-ups auffordert, die Herausforderungen im Zahlungs- und Handelsverkehr von morgen zu lösen, ihre eigenen Produktangebote weiter zu verbessern und visionäre Lösungen für das umfassende Partnernetzwerk von Visa zu entwickeln. 2015 wurde das Programm erstmals in den USA gestartet. Es entwickelte sich schnell zu einem weltweiten Programm mit mehr als 3.950 teilnehmenden Start-ups, die gemeinsam über 2,5 Milliarden Dollar an Finanzmitteln erhalten haben. 215 Finalisten und 65 Gewinner wurden bisher gekürt. Das Programm wird in Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika durchgeführt und hat im Laufe seiner Geschichte mehr als 75 Länder erreicht.

Visa’s Everywhere Initiative D/A/CH 2018 war das erste Programm, bei dem die Lösungen aus den Pitches in den deutschsprachigen Märkten angewendet werden müssen. Bewerber aus folgenden 19 Ländern waren teilnahmeberechtigt: Deutschland, Österreich, Schweiz, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechien, Türkei und Vereinigtes Königreich.